{"id":3225,"date":"2011-10-25T08:38:21","date_gmt":"2011-10-25T06:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlamm.de\/?p=3225"},"modified":"2011-10-25T10:30:36","modified_gmt":"2011-10-25T08:30:36","slug":"erkenntnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlamm.de\/index.php\/2011\/10\/25\/erkenntnis\/","title":{"rendered":"Erkenntnis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Johann Wolfgang von Goethe<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Beim \u00dcbergang von der Erfahrung zum Urteil, von der Erkenntnis zur Anwendung ist es, wo dem Menschen gleichsam wie an einem Passe alle seine inneren Feinde auflauern.<\/li>\n<li>Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben; zwischen Erkenntnis und Gebrauch erfinden sie sich gern ein Luftgespinst, das sie sorgf\u00e4ltig ausbilden, und dar\u00fcber den Gegenstand zugleich mit der Benutzung vergessen.<\/li>\n<li>Im Durchschnitt bestimmt die Erkenntnis des Menschen, von welcher Art sie auch sei, sein Tun und Lassen; deswegen auch nichts schrecklicher ist, als die Unwissenheit handeln zu sehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Friedrich Wilhelm Nietzsche<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Langsamen der Erkenntnis meinen, die Langsamkeit geh\u00f6re zur Erkenntnis.<\/li>\n<li>Erkenntnis ist Leiden.<\/li>\n<li>Jede Erkenntnis ist ein Identifizieren des Nichtgleichen.<\/li>\n<li>Ich will, ein f\u00fcr allemal, vieles nicht wissen. \u2013<br \/>\nDie Weisheit zieht auch der Erkenntnis Grenzen.<\/li>\n<li>&#8222;Die Regel ist mir immer interessanter als die Ausnahme&#8220; &#8211; wer so empfindet, der ist in der Erkenntnis weit voraus und geh\u00f6rt zu den Eingeweihten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Sir Francis von Verulam Bacon<\/strong><\/p>\n<p>Zur wahren Erkenntnis f\u00fchren nur die Beobachtung und die Erkenntnis.<\/p>\n<p><strong>Ernst Freiherr von Feuchtersleben<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Erkenntnis beruht die Freiheit.<\/p>\n<p><strong>Indische Weisheit<\/strong><\/p>\n<p>Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis.<\/p>\n<p><strong>Immanuel Kant<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Denken ist die Erkenntnis durch Begriffe.<\/li>\n<li>Da\u00df alle unsere Erkenntnis mit der Erfahrung anfange, daran ist gar kein Zweifel<\/li>\n<li>Der Verstand vermag nichts anzuschauen und die Sinne nichts zu denken. Nur daraus, da\u00df sie sich vereinigen, kann Erkenntnis entspringen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Anaxagoras<\/strong><\/p>\n<p>Die sichtbaren Dinge bilden die Grundlage der Erkenntnis des Unsichtbaren.<\/p>\n<p><strong>Gotthold Ephraim Lessing<\/strong><\/p>\n<p>Nichts verdunkelt unsere Erkenntnis mehr als Leidenschaften.<\/p>\n<p><strong>Theodor Storm<\/strong><\/p>\n<p>Was hilft alle Erkenntnis, wenn die Kraft fehlt?<\/p>\n<p><strong>Arthur Schopenhauer<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Weiter als auf die Berichtigung der Erkenntnis erstreckt sich keine moralische Einwirkung.<\/li>\n<li>Aller Eigensinn beruht darauf, da\u00df der Wille sich an die Stelle der Erkenntnis gedr\u00e4ngt hat.<\/li>\n<li>Die Genitalien sind viel mehr als irgendein \u00e4u\u00dferes Glied des Lebens blo\u00df dem Willen und gar nicht der Erkenntnis unterworfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Benjamin Disraeli<\/strong><\/p>\n<p>Die Erkenntnis der eigenen Unwissenheit ist der erste Schritt zum Wissen.<\/p>\n<p><strong>Alexander Freiherr von Humboldt<\/strong><\/p>\n<p>Erkenntnis der Wahrheit und Ausbildung der Pflicht sind die h\u00f6chsten Gebote der Sittlichkeit.<\/p>\n<p><strong>Thomas Alva Edison<\/strong><\/p>\n<p>Zweifel klettert auf den Baum der Erkenntnis, Rechthaben h\u00e4ngt sich an ihm auf.<\/p>\n<p><strong>Wilhelm Raabe<\/strong><\/p>\n<p>Erkenntnis macht frei,<\/p>\n<p>Bildung fesselt,<\/p>\n<p>Halbbildung st\u00fcrzt in Sklaverei.<\/p>\n<p><strong>Ludwig Feuerbach<\/strong><\/p>\n<p>Die Erkenntnis wird nur durch den Verlust der Unschuld des Lebens erkauft.<\/p>\n<p><strong>Karl Kraus<\/strong><\/p>\n<p>Ein Paradoxon entsteht, wenn eine fr\u00fchreife Erkenntnis mit dem Bl\u00f6dsinn ihrer Zeit zusammenprallt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johann Wolfgang von Goethe Beim \u00dcbergang von der Erfahrung zum Urteil, von der Erkenntnis zur Anwendung ist es, wo dem Menschen gleichsam wie an einem Passe alle seine inneren Feinde auflauern. 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