Der CSB – Ein Bedarf, den es nicht gibt!

Nicht abbaubare Stoffe – meist harmlos!

Wird vom chemischen Sauerstoffverbrauch der biologische Bedarf subtrahiert, dann bleiben die nicht abbaubaren Stoffe übrig, die der Laie fälschlich und oft mit Umweltgiften gleichsetzt.

Dieses Missverständnis ist die Ursache fast jeder falschen CSB-Bewertung und des (absichtlichen?) Fehlers im Abwasserabgabengesetz und jeder CSB-Abgabenberechnung. (absichtlich, weil zu offensichtlich)

Fälschlich ist die Gleichsetzung des CSB mit Umweltgiften deshalb, weil es z.B. im Kaffee nur so von nicht abbaubaren Stoffen wimmelt. Dies offenbart die CSB-Analyse des Kaffees. Siehe auch „Gewässerschadstoff im Kaffee gefunden!

Geradezu heimtückisch ist es von den Technokraten, die für diesen CSB-Unsinn seit Jahren auch noch Geld vom Bürger fordern und bekommen. Aber der Bürger gibt es gerne, denn es ist so bequem, unmündig zu sein. Auf dieser falschen Vorstellung – der CSB sei ein Schadstoff – beruhen beim Gewässerschutz unzählige Geschäfte.

Das gleichzeitige Sparen von Wasser schafft bei vorhandenen, nicht abbaubaren Stoffen ein Abbauproblem beim Abbau in Kläranlagen.

Nicht abbaubare Stoffe heissen ja deshalb nicht abbaubar, weil sie nicht abbaubar sind.

Wie die CSB-Zulaufkonzentration in Folge des Wassersparens ansteigen kann, vermittelt die Tabelle: Ursache hoher CSB-Werte im Zulauf kleiner und Kleinkläranlagen im ländlichen Raum.

Mittler Weile reagiert die Industrie auf die Wirkungen: Die Firma ATB (Aqua max) hat nun einen Unterlastnachweis für ihre Anlage ATB Aquamax vorgelegt.

Beim CSB offenbart sich auch die fast unlösbare Aufgabe sich von der Abwasserabgabe zu befreien, die mittlerweile zur Steuer mutierte. Man fragt sich wie lange noch?

Nun, das ist ein Frage der Denkfaulheit des Volkes

Der CSB – Ein Bedarf, den es nicht gibt!

Vor gut 30 jahren – als der Gewässerschutz noch nicht ideologisiert war – war man klüger, denn da hieß der CSB noch CSV. Es gab also keinen chemischer Sauerstoffbedarf, sondern nur den Verbrauch eines Oxidationsmittels. Der CSV – eine akademische Angelegenheit. Die Ideologisierung des Gewässerschutzes ist kein umweltwirtschaftliches Problem, weil sich auch mit Ideologien bestens Geld verdienen lässt.

Mit der Umbennenung des CSV in den CSB und mit dem Abwasserabgabegesetz wurde die Wirkung des CSV verschleiert und es wurde künstlich ein Bedarf konstruiert, den das Gewässer niemals hat.

Der CSB ist inzwischen weniger eine wasserchemisches Analyse, sondern vielmehr ein Instrument für ein scheinheiliges Ziel, um Gelder vom Bürger zu fordern, für deren Erhebung es naturwissenschaftlich keinen Grund gibt.

Die Scheinheiligkeit offenbart sich auch, wenn beobachtet wird, was im  Falle einer CSB-Überwachungswertübeschreitung in der Regel passiert.

Es wird eine höhere Abwaserabgabe verlangt. Für die Ursache der Überschreitung interessiert sich dagegen kein Mensch.

Das ist zu vergleichen mit dem Sterben von Menschen und niemand kümmter sich um die Aufklärung der Todesursachen.

Entweder der CSB ist als Schadstoffbeweis tauglich, dann müssen aber seine Ursachen konsequent verfolgt und beseitigt werden oder es ist alles nur ein Schausspiel und blinder Aktionismus von dem alle Kenntnis haben.

Ich bin überzeugt, es ist Letzteres und sehe Bildung und Qualifikation entwertet und missbraucht.

Frei nach Kant:

Die Abwasserabgabe ist die Konsequenz des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude!

Habe also keinen Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Abwasserabgabe.

Die Abwasserabgabe ist eine Fußschelle unserer immerwährenden Unmündigkeit.

So seien wir also immerfort bequem, unmündig, faul und dumm!

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