Prosa zum Newsletter Nr. 196
Beiträge der Kategorie Zitate:
Die Philosophie des gemeinen Mannes
„Der Mensch vergibt sich nichts, ohne etwas zu erwarten; daher das Sammeln des Lohns im Himmel, Geißelung und dergleichen. Die Philosophie des gemeinen Mannes ist die Mutter der unsrigen; aus seinem Aberglauben konnte unsere Religion werden, so wie unsere Medizin aus seiner Hausmittelkenntnis. Er tat etwas, ohne Belohnung vorauszusehen; er erhielt sie aber auch, ohne […]
Unangenehme Wahrheiten für Techniker
Die Dummheit des Einzelnen
Zurückhaltung im Urteil!
„Weiser werden heißt immer mehr und mehr die Fehler kennenlernen, denen dieses Instrument, womit wir empfinden und urteilen, unterworfen sein kann. Vorsichtigkeit im Urteilen ist, was heutzutage allen und jedem zu empfehlen ist. Gewönnen wir alle zehn Jahre nur eine unstreitige Wahrheit von jedem philosophischen Schriftsteller, so wäre unsere Ernte immer reich genug.„ Georg Christoph […]
Deutsch – nicht für Jedermann
„Es donnert, heult, brüllt, zischt, pfeift, braust, saust, summet, brummet, rumpelt, quäkt, ächzt, singt, rappelt, prasselt, knallt, rasselt, knistert, klappert, knurret, poltert, winselt, wimmert, rauscht, murmelt, kracht, gluckset, röcheln, klingelt, bläset, schnarcht, klatscht, lispeln, keuchen, es kocht, schreien, weinen, schluchzen, krächzen, stottern, lallen, girren, hauchen, klirren, blöken, wiehern, schnarren, scharren, sprudeln. Diese Wörter und […]
Auf die Bäume ihr Affen…
„Der Pöbel wünscht sich Gold und Chargen und würde sich betrogen finden, wenn er sie hätte. Unter den Großen ist es nun auch Mode geworden, die Quelle und den Strohsack dem Bauern zu beneiden; mancher würde sich auch in diesem Zustand betrogen finden. Der Dichter versteht aber ein Ideal, wird man sagen; wer weiß aber, […]
Beifall und Lob der Menschen
„Wenn du wüßtest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben.“ Marc Aurel Römischer Kaiser und Philosoph (* 26. April 121 in Rom; † 17. März 180 in Vindobona oder eventuell Sirmium)
Lichtenberg über Sarrazingegner
„Wir verbrennen zwar keine Hexen mehr, dafür aber jeden Brief, worin eine derbe Wahrheit gesagt wird.“ Georg Christoph Lichtenberg (1.7.1742-24.2.1799) Aphorismen insel Taschenbuch 165 1. Auflage 1976 S. S140
Vier Disputierte…
Äußerst scharfsinnig: Vier Disputierte pissen gegen eine Kutsche, Die Kutsche geht weg, und sie pissen gegeneinander. Georg Christoph Lichtenberg (1.7.1742-24.2.1799) Aphorismen insel Taschenbuch 1. Auflage 1976 165, S. S83 *** Kommentar: Mitunter ist es so, dass wenn man ein Problem beseitigt, am Ende man selber zum Problem wird. U.H. *** P.S.: Disputierte: Im wissenschaftlichen Streitgespräch […]
Wahrheit und Irrtum
Es ist leichter, eine neue Wahrheit zu akzeptieren, als die alten Irrtümer aufzugeben, die sie widerlegt. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
PISA als Preis für industriellen Wohlstand
Um die Patienten heilen zu können, den sie im 19. Jahrhundert verwundete, mußte ihn die Industriegesellschaft im 20. Jahrhundert verblöden. Der Preis für industriellen Wohlstand ist die geistige Misere. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Die Quelle des Gewissens
„Der Glaube an Autoritäten ist die Quelle des Gewissens: Es ist nicht die Stimme Gottes in der Brust des Menschen, sondern die Stimme einiger Menschen im Menschen.“ Nietzsche Menschliches, Allzumenschliches, zweiter Nachtrag: Der Wanderer und sein Schatten(1880); Bd. 2, 2. Abtg. (1886)
Wissen und Glauben
Wissen ist kein Gegensatz von Glauben.
Das Lächeln des Schweines
Das Lächeln, mit dem das Schwein dem zuhört, der den Schlamm kritisiert! Nicolás Gómez Dávila
Schwachsinnige oder/und habgierige Klimaideologen?
„Der Schwachsinn wechselt in jeder Epoche sein Thema, damit er nicht erkannt wird.“ … „Die Intelligenz des modernen Menschen spezialisiert sich unverzüglich darauf, Greiforgan seiner Habgier zu sein.“ Nicolás Gómez Dávila
Die Wahrheit…
Die Wahrheit, ein edler Anspruch, aber wer ist stark genug sie zu suchen und will sie am Ende wirklich finden?
Die Wahrheit hat nichts mit der Zahl derer zu tun…
Die Wahrheit hat nichts mit der Zahl derer zu tun, die von ihr überzeugt sind.
Treffen Gründlichkeit und Einfalt zusammen….
Treffen Gründlichkeit und Einfalt zusammen, entsteht Verwaltung.
Wer selber nichts zuwege bringt…
Wer selber nichts zuwege bringt, kann immer noch andere beraten. Wer selber nichts zuwege bringt,
Der Techniker
Um zu erreichen, daß der Techniker sich ausschließlich in seinem Amt befleißige, komprimiert die Industriegesellschaft sein Hirn, ohne seinen Schädel zu deformieren. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Problemlösung
Gewisse Probleme lösen wir, indem wir ihre Nichtexistenz beweisen, und bei anderen leugnen wir ihre Existenz, um sie nicht lösen zu müssen. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Schwindelei
Wer bedenkenlos Prophezeiungen macht, hat eine Schwindelei im Sinn. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Gesinnungsterror – Die neuen Jakobiner
Der Gesinnungsterror der politisch Korrekten ist eine Feind-Erklärung: Er stellt jeden liberal Denkenden in seiner Existenz in Frage Zitate aus einem Focusartikel von Bolz, N. Focus 37/210, S. 64-66:
Die Wahrheit bedarf keiner Zustimmung
Die Wahrheit bedarf nicht der Zustimmung des Menschen, um gewiß zu sein. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Sünde und Schuld
Die Menschheit ortet gewöhnlich den Schmerz dort, wo keine Wunde ist, die Sünde dort, wo keine Schuld ist. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Der "Winter des Abendlandes"
Der „Herbst des Mittelalters“ dauert fort bis ins 19. Jahrhundert. Dann nimmt der „Winter des Abendlandes“ seinen Anfang. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Wir verblöden rettungslos…
Wir verblöden rettungslos, wenn wir vergessen, daß alles, was wir sagen, immer schon viel zu einfach ist. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Greiforgan der Habgier
Die Intelligenz des modernen Menschen spezialisiert sich unverzüglich darauf, Greiforgan seiner Habgier zu sein. Nicolás Gómez Dávila
Die Freiheit als Recht
Die Freiheit ist das Recht, anders zu sein; die Gleichheit ist das Verbot, es zu sein. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Das Versagen von Experten
Das Versagen von Experten ist stets ein reizendes Schauspiel. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Überzeugungen
Überzeugungen sind Meinungen, denen die Zerbrechlichkeit ihrer Grundfeste in Vergessenheit geraten ist. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Das Elend des Technikers
Der Techniker erlangt nur selten das Bewußtsein seines Elends. Der Wissenschaftler ist sich des seinen zwar gewöhnlich bewußt, doch er kuriert es mit der Philosophie aus, die er im Ramschladen an der Ecke billig erstanden hat. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Fehlschluss
Um uns dahin zu bringen, sie zu übernehmen, führen die dummen Ideen das immense Publikum als Beweis an, das sie teilt. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Einigung über die Wahrheit
Über eine Wahrheit einigen wir uns nicht, indem wir sie diskutieren, sondern indem wir reifer werden. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992
Fortschritt gegen Sicherheit
Über nichts ärgert sich der Fortschrittler so sehr, wie über die Starrsinnigkeit desjenigen, der sich weigert, das Sichere dem Neuen zu opfern. Nicolás Gómez Dávila
Bedeutung und Dummheit
Niemand kann über einen langen Zeitraum hinweg bedeutend sein, ohne wieder dumm zu werden. Nicolás Gómez Dávila
Die Kosten für den Fortschritt
Die Kosten für den Fortschritt lassen sich in Dummköpfen berechnen. Nicolás Gómez Dávila Auf verlorenem Posten Karolinger Verlag (Gebundene Ausgabe – 1992)
Astrologie, Träume, Omen, göttliche Strafen, Aberglauben, Homöopathie, menschengemachter Klimawandel
Das Gesetz der Täuschung,
Ohne Waffen in die Knie
Uns vor einer Mehrheit zu beugen ist nur vernünftig, wenn wir ohne Waffen sind. Nicolás Gómez Dávila
Jeder Stand der Technik ist zunächst fragwüdig
Vieles wird nur neu erfunden!
Gutmenschen – Eine Bewertung von Nietzsche
„Was das eigentlichste Merkmal moderner Seelen, moderner Bücher ausmacht, das ist nicht die Lüge, sondern die eingefleischte Unschuld in der moralistischen Verlogenheit.
Die moderne Welt als Strafe
Die moderne Welt wird nicht bestraft werden. Sie ist die Strafe. Nicolás Gómez Dávila
Gewissenhafte und Verständige
„Seinem Gewissen zu folgen ist bequemer als seinem Verstand: denn es hat bei jedem Misserfolg eine Entschuldigung und Aufheiterung in sich, – darum gibt es < > so viele Gewissenhafte gegen so wenig Verständige.“ Nietzsche Menschliches, Allzumenschliches, Anhang: Vermischte Meinungen und Sprüche (1879); Bd. 2, 1. Abtg. (1886)
Demokratie
Die Demokratie hat den Terror als Mittel und den Totalitarismus als Zweck. Nicolás Gómez Dávila
Mitglied einer Schafherde
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“ Albert Einstein
Der Grund zur Besorgnis…
Wenn sich Besorgnisse häufen ist das ein Indiz, dass Gewissen über den Verstand siegt?
Heute schlammigen Blog eingeweiht!
Heute Blog auf meine „schlamm.de“ schieben lassen. Motto: „Die großen Geheimnisse der Natur verbergen sich im Unscheinbaren, Unästhetischen, im Schlamm, in der faulenden Infusion, im Mist. Es ist wie eine Mahnung, daran zu denken, was wir eigentlich sind.“ Raoul Heinrich Francé Das Leben der Pflanze, Band 3, 1908, S. 12 Bildquelle
Goethe und das Vorsorgeprinzip
Weh Dir, daß Du ein Enkel bist!
Sehnsucht nach moralischer Unanfechtbarkeit – 68er
Gedanken eines Benediktinermönches „Der moralisch aufgeladene Staat ist mithin das unverzichtbare Gegenstück zur individualistischen, antiautoritären Freiheitsidee der Achtundsechziger und obendrein der Garant für unsere nationale Unschuld, die Verkörperung unserer Sehnsucht nach moralischer Unanfechtbarkeit.“ „Moralische Sieger sind gegen Erfahrung resistent, sie werden niemals klüger, sie sind damit zufrieden, immer neue Gründe für ihre Empörung zu finden.“ […]
Die Gerechten als Sünder
Es gibt nur zwei Arten von Menschen: die Gerechten, die sich für Sünder halten, und die Sünder, die sich für Gerechte halten. Lucius Annaeus Seneca ca. 4 v. Chr – 65 n. Chr.
Das Besorgnisunwesen entspringt aus faulen Köpfen
Jeder Mensch will lieber glauben, als sich selbst ein Urteil zu bilden. Lucius Annaeus Seneca ca. 4 v. Chr – 65 n. Chr.
Gutmenschen – destruktiv und unsterblich!
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten. Philippus Aureolus Theophrast Bombastus (Philippus Theophrastus Paracelsus) (1493 – 1541)
Gnädiger Richter
Der gnädigste von allen Richtern ist der Kenner. Johann Christoph Friedrich von Schiller
Im Abgrund wohnt die Wahrheit.
Im Abgrund wohnt die Wahrheit. Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 – 1805)
Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Helmut Reinhardt
Überwachungswertüberschreitung und Umweltverschmutzung
„Eine Überschreitung eines Überwachungswertes ist noch keine Umweltverschmutzung.“ Zitat: RA Fachanwalt für Verwaltungsrecht Herr Möller am 24.11.2009
Hintergründe und Perspektiven des Öko-Totalitarismus
Hintergründe und Perspektiven des Öko-Totalitarismus (Teil I): Autor ist der Publizist Edgar Gärtner. Auch sein Werk: Öko-Nihilismus Eine Kritik der Politischen Ökologie – (Taschenbuch (April 2007) von Edgar L. Gärtner) regt zum Nachdenken an.